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Autos anfragen kann so leicht sein

Kontinuierlich arbeiten wir daran, die Plattform für unsere Kunden logisch zu gestalten und natürlich für eine einfache Bedienung zu sorgen.  

Jetzt ist er live und auch auf allen mobilen Geräten und Tablets nutzbar:

der neue Autoanfrage-Prozess

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Login bei Anfrage

Die Registrierung bzw. der Login erfolgen nun direkt bei der Anfrage. Das spart Zeit und Klicks für die Nutzer, denn eine erneute Konfigurierung der Ausleihe fällt weg. Die Daten zur Anfrage werden direkt ins Anfragefenster übertragen und übersichtlich dargestellt.

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Das schafft Vertrauen

Vermieter wissen gern, wofür ihr Auto ausgeliehen wird. Ein paar nette Worte in der Anfrage sind deshalb ein Muss. Dafür schlagen wir nun einen kurzen Text vor, der lediglich von den Anfragenden ergänzt werden muss. Er überträgt sich automatisch auf weitere Anfragen.

 

Fahrzeugvorschläge

Unseren Mietern raten wir, mehrere Anfragen zu stellen um sicher zu gehen, dass eine Ausleihe auch klappt. Ab sofort schlagen wir den Mietinteressenten nach der ersten Anfrage ähnliche Fahrzeuge vor. Das erleichtert ihnen die Fahrzeugsuche und beschleunigt den Anfrageprozess.

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Zweitfahrer-Buchung

Mussten Zweitfahrer bisher schon bei der Anfrage mit angegeben werden, teilen die Mieter ab jetzt erst beim Bezahlen mit, ob neben ihnen auch noch ein anderer das Auto fahren wird. Dadurch verschlankt sich der Anfrageprozess um ein paar weitere Daten und Klicks. 

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Wir fordern Rechtssicherheit für’s Teilen!

Seit einer Woche steht sie nun online – die Petition deutscher Sharing-Unternehmen. Wir sind als Initiator maßgeblich daran beteiligt. Gemeinsam bitten wir um Unterstützung im Kampf um Rechtssicherheit für das Teilen des eigenen Hab und Gut. In den nächsten drei Monaten setzen wir alle Hebel in Bewegung, um mindestens 10.000 Unterstützer für unser Anliegen zu finden. 

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Worum geht es uns?

Wir wollen, dass sich Leute, die ihren vorwiegend selbst genutzten Besitz teilen, auf der sicheren Seite fühlen. Es kommt leider immer wieder vor, dass sie mit dem Vorwurf konfrontiert werden, zu teilen sei gewerblich oder sie müssten bestimmte Auflagen erfüllen. Solche Anschuldigungen schüren Unsicherheit und Misstrauen. 

Unserer Ansicht nach muss das Teilen einen legitimen Platz in unserer Gesellschaft bekommen. Per Gesetz muss es klare Regelungen geben, bis wohin Sharing eine private Angelegenheit ist und ab wann jemand tatsächlich ein Gewerbe daraus macht. Unser Ansatz dafür ist eine Wertgrenze, die klare Orientierung gibt. Anhand von realistischen Beispielrechnungen erschien uns ein Betrag von 5.000 € angemessen. Das bedeutet: Nimmt jemand pro Jahr durch Sharing bis zu 5.000 € ein, so gelten diese Aktivitäten pauschal als nicht gewerblich. Diese Grenze hilft demjenigen, sich und seine Handlungen selbst einzuschätzen. Die deutsche Bürokratie spart sich unzählige Einzelfallprüfungen. Liegen die Sharing-Einnahmen darüber, muss es sich trotzdem nicht automatisch um eine gewerbliche Tätigkeit handeln. Hier gilt es einzeln zu prüfen.  Mit Einführung einer Wertgrenze würde den Lobbyverbänden der „alten Wirtschaft“ der Wind aus den Segeln genommen werden für Provokationen, Anschuldigungen oder Klagen. 

Uns geht es um die Fortführung des Gemeinschaftskonsums im Einklang mit Politik und Gesetz. Uns geht es um die vielen Vorteile, die diese Lebensweise bietet. Uns geht es um die Förderung des gesellschaftlichen Wandels – weg von der Überflussgesellschaft hin zu einer ökologisch und ökonomisch sinnvollen Lebensweise. 

Worum geht es uns nicht?

Einige Kommentare innerhalb der Petition meinen, wir würden um Steuerfreiheit bis 5.000 € Sharing-Einnahmen kämpfen. Darum geht es aber nicht. Einnahmen sind zu versteuern. Wir regen aber an, dass die Share-Economy im Steuergesetz berücksichtigt wird und der Freibetrag für „Sonstige Einkünfte“ darauf eingeht bzw. angepasst wird. Uns geht es auch nicht darum, wohlhabenden Menschen, die ihren vorhandenen Reichtum vermarkten bzw. teilen wollen, eine Nische zu bieten, um noch reicher zu werden. Dagegen spricht unsere vorgeschlagene Wertgrenze genauso wie der Gedanke des Gemeinschaftskonsums überhaupt. Wir sind auch keine Verfechter der Kommerzialisierung der Privatsphäre. Teilen ist freiwillig und jeder entscheidet für sich, wie persönlich und aktiv er dabei sein möchte.

Zur Petition

Nominiert für den GreenTec Award 2014!

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Ein steiler Jahresauftakt: Wir sind in der Kategorie “Automobilität” für den GreenTec Award 2014 nominiert! Damit haben wir die erste Hürde auf dem Weg zum eigentlichen Preis genommen. Aus einer Vielzahl von innovativen Bewerbungen rund um das Thema “Automobilität” hat die Jury der GreenTec Awards zehn potenzielle Preisträger nominiert. Nun gilt für alle, die Werbetrommel zu rühren und auf Stimmenfang zu gehen. 

Per Online-Vote mitbestimmen

Warum? Denn einer der zehn mit den meisten Online-Votes hievt sich so über die nächste Hürde. Zwei weitere Kandidaten bestimmt wiederum die Jury.

Noch bis 13. Februar hat jeder von euch die Möglichkeit, per Stimmabgabe im Online-Voting sein Häkchen zu setzen. 

Wer der drei Finalisten schlussendlich der Preisträger sein wird, entscheidet erneut eine unabhängige Jury. Ob wir es sein werden, erfahrt ihr hier spätestens am 26. Februar.   

Die GreenTec Awards

…sind Europas begehrtester Preis der grünen Ökonomie. Seit 2008 werden in insgesamt neun Kategorien die innovativsten grünen Produkte, Projekte und Umwelttechnologien ausgezeichnet. Dieses Jahr findet die Preisverleihung im Rahmen der Eröffnungsgala der IFAT in München am 4. Mai 2014 statt.

1.000 Tonnen CO2 gespart. 38 Mal um die Erde gefahren. Autonetzer in 2013!

35.000 aktive Nutzer! 4.500 geteilte Autos!

Aber was heißen diese Zahlen genau? Wir haben die Kilometer und Kosten aller Autonetzer pünktlich zum Jahresabschluss genauer unter die Lupe genommen und dabei Erstaunliches herausgefunden: Gemeinsam haben sie in 2013 mehr als 1,5 Millionen nachhaltige Carsharing-Kilometer zurückgelegt. Das entspricht einer 38-fachen Erdumrundung. Autonetzer haben mehr als 200.000 schöne Stunden verbracht, weil sie sich dank Teilzeitauto einen Wunsch erfüllen konnten. Sie hatten 80.000 Minuten angeregten Austausch mit neuen, netten Menschen. Und: Sie haben eine Menge Geld gespart.

Dein Beitrag

In Sachen Umwelt machen Autonetzer einen bedeutenden Unterschied: Allein durch das Teilen von Autos und die Nutzung vieler Mobilitätsalternativen fahren derzeit im Durchschnitt 200 Fahrzeuge weniger auf unseren Straßen. Da bei der Produktion eines Autos ca. 5 Tonnen CO2  anfallen, spart das allein 1000 Tonnen CO2. Zum Vergleich: Es bedarf mehr als 360 Millionen iPhone-Ladungen, um diese Menge CO2 hervorzubringen.

Unsere Zukunft

Wir haben Visionen: Von Menschen, für die das Teilen von Autos aus ökonomischen und ökologischen Gründen selbstverständlich ist. Von Autos, die sinnvoll gefahren und ausgelastet werden. Von Straßen, die nicht regelmäßig wegen hohem Verkehrsaufkommen verstopft sind. Von Städten, die sauberer sind und Platz zum Leben für uns bieten.

Lust auf mehr? Dann schaut euch unsere Infografik genauer an!

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Hier geht es zur vollen Größe…

Danke…!

…dass auch ihr den Sinn des Teilens erkannt habt.

…dass ihr das Autonetz in Deutschland zum Autonetzwerk werden lasst.

…dass ihr Autonetzer seid.

Wir wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2014!

Autofreier Sonntag - 40 Jahre danach

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Am Sonntag, dem 25. November 1973 und den vier darauffolgenden Sonntagen mussten die Deutschen erstmals per Gesetz ihr Auto stehen lassen. Aus Angst vor Energienotstand mitten in der Wirtschaftskrise hatte die Bundesregierung festgelegt, dass Energie zu sparen sei. Neben der Rationierung von Öl und Benzin galt ein Tempolimit von 100 km/h auf der Autobahn, 80 km/h auf Land- und Bundesstraßen und ein Fahrverbot an fünf aufeinanderfolgenden Sonntagen. Auch wenn dieses Gesetz sehr schnell wieder außer Kraft trat und sich keine zweite Regierung trotz folgender Ölkrisen eine Neuauflage traute, hatte diese Aktion einen Vorteil: Sie sensibilisierte die Menschen damals für ihren Energieverbrauch. Mehr als 70 % der Deutschen gingen nach Erlass dieses Gesetzes bewusster mit dem eigenen Energieverbrauch um. Sie sparten Strom, drosselten die Heizung und hielten sich an Tempolimits.

Zeit für eine Neuauflage?

Auch 40 Jahre später ist der Kampf um Energie nicht ausgefochten. Immer wieder wundern wir uns über extreme Preisschwankungen an den Zapfsäulen. Das Wissen über die Endlichkeit fossiler Brennstoffe sowie politische und wirtschaftliche Krisen in Öl-fördernden Regionen machen den Markt nervös. Preise gehen meist auf Berg- und selten auf Talfahrt. Eine kalte Wohnung oder ein leerer Tank führen uns schnell vor Augen, wie abhängig wir von Energie sind. Doch einfach nur weiter blechen schafft keine Lösung. Wenn die Ressourcen knapper werden und unser Geldbeutel unter den hohen Energieausgaben ächzt, sind Alternativkonzepte gefragt.

Ist es wieder Zeit für autofreie Sonntage und ein Energieeinspargesetz á la 1973? Oder wird es einfach Zeit, alternative Mobilität salonfähig zu machen?

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Carsharing – egal ob stationsbasiert, flexibel oder privat –  spielt dabei eine bedeutende Rolle. Kein eigenes Auto vor der Tür eröffnet neue Wege für alternative Fortbewegungsmittel, wie z. B. Mitfahrgelegenheiten, Fahrrad oder auch das Auto des Nachbarn. Der eigene wie auch der allgemeine Bedarf an der Zapfsäule sinkt – und das nachhaltig. Wenn wir bewusst auf das eigene Auto verzichten und umsteigen auf die neue vernetzte Mobilitätsvielfalt, ist uns und der Umwelt sicherlich mehr geholfen als per Verbot an wenigen Tagen auf das Auto verzichten zu müssen. Um nachhaltig Energie zu sparen, bedarf es keiner gesetzlichen Maßnahme, sondern einer ehrlichen Informationspolitik und einer Sensibilisierung der Verbraucher.

Einen Vorteil hätte solch ein autofreier Tag aber: Mit den Inlinern oder dem Fahrrad mal so richtig Gas geben. Dafür verzichten sicherlich viele gern freiwillig auf’s Auto und haben eine tolle gemeinsame Zeit auf der Straße.