Autonetzer Logo
Autonetzer.de Blog

Autofreier Sonntag - 40 Jahre danach

image

Am Sonntag, dem 25. November 1973 und den vier darauffolgenden Sonntagen mussten die Deutschen erstmals per Gesetz ihr Auto stehen lassen. Aus Angst vor Energienotstand mitten in der Wirtschaftskrise hatte die Bundesregierung festgelegt, dass Energie zu sparen sei. Neben der Rationierung von Öl und Benzin galt ein Tempolimit von 100 km/h auf der Autobahn, 80 km/h auf Land- und Bundesstraßen und ein Fahrverbot an fünf aufeinanderfolgenden Sonntagen. Auch wenn dieses Gesetz sehr schnell wieder außer Kraft trat und sich keine zweite Regierung trotz folgender Ölkrisen eine Neuauflage traute, hatte diese Aktion einen Vorteil: Sie sensibilisierte die Menschen damals für ihren Energieverbrauch. Mehr als 70 % der Deutschen gingen nach Erlass dieses Gesetzes bewusster mit dem eigenen Energieverbrauch um. Sie sparten Strom, drosselten die Heizung und hielten sich an Tempolimits.

Zeit für eine Neuauflage?

Auch 40 Jahre später ist der Kampf um Energie nicht ausgefochten. Immer wieder wundern wir uns über extreme Preisschwankungen an den Zapfsäulen. Das Wissen über die Endlichkeit fossiler Brennstoffe sowie politische und wirtschaftliche Krisen in Öl-fördernden Regionen machen den Markt nervös. Preise gehen meist auf Berg- und selten auf Talfahrt. Eine kalte Wohnung oder ein leerer Tank führen uns schnell vor Augen, wie abhängig wir von Energie sind. Doch einfach nur weiter blechen schafft keine Lösung. Wenn die Ressourcen knapper werden und unser Geldbeutel unter den hohen Energieausgaben ächzt, sind Alternativkonzepte gefragt.

Ist es wieder Zeit für autofreie Sonntage und ein Energieeinspargesetz á la 1973? Oder wird es einfach Zeit, alternative Mobilität salonfähig zu machen?

image

Carsharing – egal ob stationsbasiert, flexibel oder privat –  spielt dabei eine bedeutende Rolle. Kein eigenes Auto vor der Tür eröffnet neue Wege für alternative Fortbewegungsmittel, wie z. B. Mitfahrgelegenheiten, Fahrrad oder auch das Auto des Nachbarn. Der eigene wie auch der allgemeine Bedarf an der Zapfsäule sinkt – und das nachhaltig. Wenn wir bewusst auf das eigene Auto verzichten und umsteigen auf die neue vernetzte Mobilitätsvielfalt, ist uns und der Umwelt sicherlich mehr geholfen als per Verbot an wenigen Tagen auf das Auto verzichten zu müssen. Um nachhaltig Energie zu sparen, bedarf es keiner gesetzlichen Maßnahme, sondern einer ehrlichen Informationspolitik und einer Sensibilisierung der Verbraucher.

Einen Vorteil hätte solch ein autofreier Tag aber: Mit den Inlinern oder dem Fahrrad mal so richtig Gas geben. Dafür verzichten sicherlich viele gern freiwillig auf’s Auto und haben eine tolle gemeinsame Zeit auf der Straße. 

Weihnachtliche Stimmungsmacher!

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Beitrag über die schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland stehen. Aber mal ehrlich: De facto sind es seltener die Weihnachtsmärkte an sich, sondern vielmehr die Atmosphäre in den Städten, die solche Lichter- und Zuckermärkte zum Strahlen bringen. Alte Kirche, Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäuser und Straßenbeleuchtung, obendrauf noch Schnee und Kälte sorgen eher für anheimelnde Stimmung als überfüllte Fressbuden und Verlosungsaktionen.  

Darum Szenenwechsel! Wir stellen euch ein paar ganz besondere Weihnachtsmärkte vor – ohne Blasmusik und Krippenspiel, aber mit Sinn für Ausgefallenes und Schönes.

Weiße Weihnacht ist out. Pink ist in!

image

Besonders farbenfroh kommt der Pink Christmas Markt im Münchner Glockenbachviertel daher. Das atmosphärische Lichtdesign und seine außergewöhnliche Gestaltung verleihen diesem kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt Besonderheitscharakter. Pink Christmas besticht durch originelle Angebote von Schmuck, Design und Deko, eine familiäre Atmosphäre und sein außergewöhnliches Publikum. Highlight vom 25.11. – 23.12. sind die originellen allabendlichen Auftritte von Travestie-Künstlern, DJs und Schlagerstars.

Wo: Stephansplatz, neben dem Alten Südfriedhof, München

Schön und selbstgemacht

image

…sind die edlen Stücke, die auf dem Nowkoelln Weihnachtsflowmarkt im sakral anmutenden Kreuzberger Umspannwerk angeboten werden. Großartige Künstler und Designer aus der Berliner Szene präsentieren euch hier vom 14.12. – 15.12. Selbstgemachtes und Schönes auf ihre ganz eigene Art. Natürlich auch zum Mitnehmen. Inklusive Waffeln und Glühwein wird dieser Weihnachtsmarktbesuch sicherlich einer der etwas anderen Art.

Wo: Umspannwerk Kreuzberg, Ohlauer Straße 43, Berlin 

Süßer die Glocken nie klingen

image

…auf Santa Pauli, Hamburgs „geilstem“ Weihnachtsmarkt. Hier trefft ihr auf eine Mischung aus traditioneller Weihnacht und frivolem Kiezleben. Neben süßen Leckereien locken weiße (oder besser: heiße) Engel ins Santa Pauli Strip Zelt . Oder doch eher Lust auf einen „Nussknacker“ auf dem Winterdeck? Besonderes Highlight sind sicherlich auch hier die allabendlichen Gigs verschiedender Bands auf der Show-Bühne. Vorfreude schönste Freude – auf Santa Pauli vom 21.11. bis 23.12. 

Wo: Reeperbahn, Hamburg 

Der Club-Abend unter den Weihnachtsmärkten!

image

Vier coole Städte. Vier Wochenenden. Hunderte handverlesene Designer, Künstler und Kreative. Holy.Shit.Shopping ist angesagt in:

Hamburg – 30.11.-01.12.

Köln – 07.12.-08.12.

Berlin – 14.12.-15.12.

Stuttgart – 21.12. – 22.12.

Hier findet ihr auf jeweils über 3.000 qm eine wilde Mischung an Mode-, Schmuck- und Produktdesign, Wohnaccessoires, Kleinmöbel, Kunst, Fotografie, Grafik, Comics, Literatur und vieles vieles mehr. Inspirierende Atmosphäre gepaart mit Beats von bekannten deutschen DJs und einer Runde Glühwein versprechen erquickende Weihnachtsgefühle.

Wo:     Messe Hamburg, Halle B3, Eingang gegenüber vom Fernsehturm

            Sartory Säle, Friesenstraße 44-48, Köln

            Postbahnhof am Ostbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, Berlin

            Phönix Halle im Römerkastell, Naststraße 29, Stuttgart

Es ist Zeit für: Winterreifen!

Es ist kalt geworden in Deutschland.  Es ist die Zeit der vor Kälte steifen Hände, wenn sie morgens die Scheiben vom Eis befreien müssen. Es ist die Zeit, in der man vom Brummen stehender Autos geweckt wird, weil gerade per Standheizung für tropisches Klima im Fahrzeug gesorgt wird. Und es ist die Zeit matschiger, verschneiter oder vereister Fahrbahnen. Erhöhte Warnstufe für alle Verkehrsteilnehmer! Deshalb gilt für Autofahrer, die bei Schnee, Glätte und Matsch unterwegs sind: Winterreifen sind ein Muss!

Dabei sollte jeder Fahrzeughalter darauf achten, dass die Reifen eine Profiltiefe von mindestens 4 mm haben. Ansonsten gehören sie ausgemustert.  Wer neue Reifen benötigt, der kaufe nicht irgendeinen, Hauptsache billig, sondern informiere sich ausführlich über neue Testergebnisse und Laufeigenschaften. Der ADAC testet jährlich ein großes Spektrum an Reifen und liefert ausführliche Informationen dazu.  Übrigens gilt bei Winterreifen die Regel O-bis-O: Ab Oktober bis zum Wochenende nach Ostern sind Autofahrer mit Winterreifen auf der sichereren Seite.  

Warum Reifenwechsel?

Bereits bei einer Temperatur ab 7°C lässt sich das Auto souveräner fahren und sicherer bremsen. Die Gummimischung von Winterreifen bleibt im Gegensatz zu Sommerreifen auch bei niedrigen Temperaturen weich und lässt das Auto besser auf der Straße liegen. Das typische Lamellenprofil sorgt für besseren Grip und weder Schnee noch Matsch können sich am Reifen festsetzen. 

Die Polizei ist nicht zimperlich

Wird ein Autofahrer bei Schnee und Glätte mit Sommerreifen auf der Straße erwischt, bittet die Polizei zur Kasse: 40 € für den Regelverstoß, 80 € und ein Punkt in Flensburg im Fall, andere werden dadurch im Straßenverkehr behindert, z.B. wenn das Fahrzeug nicht mehr vorwärts kommt und damit Straßen versperrt.

 Noch keine Werkstatt?

All diejenigen, die neue Reifen benötigen oder jemanden für die Montage brauchen, werden bei Drivelog fündig. Das Portal erleichtert Autobesitzern die Werkstattsuche in ihrer Nähe, verfügt über einen Reifenshop und bietet allerlei Service rund ums eigene Auto.

Weitere Infos zum Reifenwechsel hier:

Reifentest der Stiftung Warentest 

 

Lobby-Verband versucht privates Carsharing schlecht zu machen. Wir sagen: Wer teilt hat mehr. Jetzt erst recht!

Du bist Teil einer wachsenden Carsharing-Bewegung von mehr als 30.000 Autonetzern. Dieser Erfolg ist auch etablierten Autovermietern nicht entgangen. Doch statt im Teilen eine Chance zu sehen, fürchtet der Verband um seine Profite und verklagt Autonetzer.
 
Der BAV möchte privates Carsharing unterbinden und fordert, dass auch für privates Autoteilen gewerbliche Regeln gelten. Da die Argumente ins Leere laufen, wird nun versucht mit vorgeschobenen Mängeln an Privatautos Ängste zu schüren.
 
Dies ist nichts Neues. Mit unlauteren Mitteln versuchen Lobby-Verbände auch in anderen Bereichen den Erfolg der KoKonsum-Bewegung schlecht zu machen. Glaubwürdig im Sinne des Verbraucherschutzes war das nie. Auch in diesem Fall nicht.

Wie wird das Autonetzer-Team reagieren?
Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht!
Autonetzer wurde als sichere Plattform für das Autoteilen zwischen Privatpersonen zusammen mit Rechtsexperten entwickelt. Daher unterscheiden wir zwischen dem privaten Carsharing, für das unsere Partnerschaft mit der R+V-Versicherung die Ausleihen absichert, und gewerblichen Angeboten.  
 
Wir sehen der Klage daher gelassen entgegen. Die Argumente liegen auf unserer Seite.

Was kann ich tun?
Als Autobesitzer halte dich wie gehabt an die Spielregeln: Kümmere dich um dein Auto, achte auf einen gültigen TÜV und betreibe das Auto-Teilen nicht gewerbsmäßig.

Wir lassen uns die Autonetzer-Idee nicht schlecht machen!
Für einige geht es darum, ein bezahlbares Auto zu nutzen. Andere möchten die Unterhaltskosten des Autos dämpfen. Für uns alle geht es um mehr. Die lebenswerte Stadt von morgen, ressourcenschonende Mobilität und Teilen zwischen netten Menschen. Ganz im Sinne unserer Vision:

„Wir wollen, dass 2020 Kinder wieder auf Parkplätzen spielen können.“

Dafür lohnt es sich zu kämpfen!


Dass wir auf dem besten Weg dorthin sind, zeigt euer unglaublicher Zuspruch:
98% positive Bewertungen der Autonetzer-Erlebnisse. Die Zahl spricht für sich. Super!
 
Wir tragen unsere Errungenschaft stolz auf der Brust, ihr auch?

„Wer teilt hat mehr. Jetzt erst recht!“

 
Das offizielle Autonetzer T-Shirt und viele weitere Artikel findet ihr in unserem Fanshop.

Autonetzer in Aktion

Jährlich buchen mehrere Tausend Leute ein Auto über Autonetzer. Wir haben uns gefragt, „Wozu nutzen die Leute eigentlich das geliehene Auto?“ Ein Blick hinter die Kulissen gewährt uns und nun euch einen kleinen Einblick.

image

1. Stippvisite

Am beliebtesten und damit an erster Stelle steht der Besuch von Freunden und Familie. Denn wo das Herz hängt, da will man hin. Ein Auto verleiht bei solchen Fahrten die notwendige Flexibilität und bietet außerdem Platz für Gepäck und Geschenke.

2. Raus aus dem Alltag

image

Schnell mal am Wochenende zum Mountainbiken in die Berge oder eine Woche zur Erholung an die See. Für Reisen jeglicher Art nutzen Autonetzer am zweithäufigsten das geliehene Fahrzeug. Stressfrei und flexibel in den Urlaub und gleichzeitig vor Ort mobil – ein echter Vorteil!

3. Ohne Transportschaden

image

An dritter Stelle punktet eindeutig der Vorteil, mit einem geliehenen Fahrzeug Sachen zu transportieren. Ob ein geplanter Einkauf bei Ikea oder der Umzug der Freundin. Von Kombi bis Transporter – Autonetzer haben die Qual der Wahl. 

4. Groß einkaufen

image

Platz vier in der Nutzungsskala bekommt der Einkauf. Vorbei die Schlepperei von Wasserkästen, Werkzeugen oder Gummibäumen. Denn für den Großeinkauf im Supermarkt, Baumarkt oder Gartencenter leiht man sich ein Auto bei Autonetzer.

5. Festfahren

image

Last but not least – Autonetzer nutzen gern einen Leihwagen, um zu Hochzeiten, Konzerten oder Festen jeglicher Art zu fahren. So können auch die Oma und Geschenke und Torten und Bücher und Kühlschrankreste und und und noch mitgenommen werden.