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Wir fordern Rechtssicherheit für’s Teilen!

Seit einer Woche steht sie nun online – die Petition deutscher Sharing-Unternehmen. Wir sind als Initiator maßgeblich daran beteiligt. Gemeinsam bitten wir um Unterstützung im Kampf um Rechtssicherheit für das Teilen des eigenen Hab und Gut. In den nächsten drei Monaten setzen wir alle Hebel in Bewegung, um mindestens 10.000 Unterstützer für unser Anliegen zu finden. 

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Worum geht es uns?

Wir wollen, dass sich Leute, die ihren vorwiegend selbst genutzten Besitz teilen, auf der sicheren Seite fühlen. Es kommt leider immer wieder vor, dass sie mit dem Vorwurf konfrontiert werden, zu teilen sei gewerblich oder sie müssten bestimmte Auflagen erfüllen. Solche Anschuldigungen schüren Unsicherheit und Misstrauen. 

Unserer Ansicht nach muss das Teilen einen legitimen Platz in unserer Gesellschaft bekommen. Per Gesetz muss es klare Regelungen geben, bis wohin Sharing eine private Angelegenheit ist und ab wann jemand tatsächlich ein Gewerbe daraus macht. Unser Ansatz dafür ist eine Wertgrenze, die klare Orientierung gibt. Anhand von realistischen Beispielrechnungen erschien uns ein Betrag von 5.000 € angemessen. Das bedeutet: Nimmt jemand pro Jahr durch Sharing bis zu 5.000 € ein, so gelten diese Aktivitäten pauschal als nicht gewerblich. Diese Grenze hilft demjenigen, sich und seine Handlungen selbst einzuschätzen. Die deutsche Bürokratie spart sich unzählige Einzelfallprüfungen. Liegen die Sharing-Einnahmen darüber, muss es sich trotzdem nicht automatisch um eine gewerbliche Tätigkeit handeln. Hier gilt es einzeln zu prüfen.  Mit Einführung einer Wertgrenze würde den Lobbyverbänden der „alten Wirtschaft“ der Wind aus den Segeln genommen werden für Provokationen, Anschuldigungen oder Klagen. 

Uns geht es um die Fortführung des Gemeinschaftskonsums im Einklang mit Politik und Gesetz. Uns geht es um die vielen Vorteile, die diese Lebensweise bietet. Uns geht es um die Förderung des gesellschaftlichen Wandels – weg von der Überflussgesellschaft hin zu einer ökologisch und ökonomisch sinnvollen Lebensweise. 

Worum geht es uns nicht?

Einige Kommentare innerhalb der Petition meinen, wir würden um Steuerfreiheit bis 5.000 € Sharing-Einnahmen kämpfen. Darum geht es aber nicht. Einnahmen sind zu versteuern. Wir regen aber an, dass die Share-Economy im Steuergesetz berücksichtigt wird und der Freibetrag für „Sonstige Einkünfte“ darauf eingeht bzw. angepasst wird. Uns geht es auch nicht darum, wohlhabenden Menschen, die ihren vorhandenen Reichtum vermarkten bzw. teilen wollen, eine Nische zu bieten, um noch reicher zu werden. Dagegen spricht unsere vorgeschlagene Wertgrenze genauso wie der Gedanke des Gemeinschaftskonsums überhaupt. Wir sind auch keine Verfechter der Kommerzialisierung der Privatsphäre. Teilen ist freiwillig und jeder entscheidet für sich, wie persönlich und aktiv er dabei sein möchte.

Zur Petition

Nominiert für den GreenTec Award 2014!

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Ein steiler Jahresauftakt: Wir sind in der Kategorie “Automobilität” für den GreenTec Award 2014 nominiert! Damit haben wir die erste Hürde auf dem Weg zum eigentlichen Preis genommen. Aus einer Vielzahl von innovativen Bewerbungen rund um das Thema “Automobilität” hat die Jury der GreenTec Awards zehn potenzielle Preisträger nominiert. Nun gilt für alle, die Werbetrommel zu rühren und auf Stimmenfang zu gehen. 

Per Online-Vote mitbestimmen

Warum? Denn einer der zehn mit den meisten Online-Votes hievt sich so über die nächste Hürde. Zwei weitere Kandidaten bestimmt wiederum die Jury.

Noch bis 13. Februar hat jeder von euch die Möglichkeit, per Stimmabgabe im Online-Voting sein Häkchen zu setzen. 

Wer der drei Finalisten schlussendlich der Preisträger sein wird, entscheidet erneut eine unabhängige Jury. Ob wir es sein werden, erfahrt ihr hier spätestens am 26. Februar.   

Die GreenTec Awards

…sind Europas begehrtester Preis der grünen Ökonomie. Seit 2008 werden in insgesamt neun Kategorien die innovativsten grünen Produkte, Projekte und Umwelttechnologien ausgezeichnet. Dieses Jahr findet die Preisverleihung im Rahmen der Eröffnungsgala der IFAT in München am 4. Mai 2014 statt.

1.000 Tonnen CO2 gespart. 38 Mal um die Erde gefahren. Autonetzer in 2013!

35.000 aktive Nutzer! 4.500 geteilte Autos!

Aber was heißen diese Zahlen genau? Wir haben die Kilometer und Kosten aller Autonetzer pünktlich zum Jahresabschluss genauer unter die Lupe genommen und dabei Erstaunliches herausgefunden: Gemeinsam haben sie in 2013 mehr als 1,5 Millionen nachhaltige Carsharing-Kilometer zurückgelegt. Das entspricht einer 38-fachen Erdumrundung. Autonetzer haben mehr als 200.000 schöne Stunden verbracht, weil sie sich dank Teilzeitauto einen Wunsch erfüllen konnten. Sie hatten 80.000 Minuten angeregten Austausch mit neuen, netten Menschen. Und: Sie haben eine Menge Geld gespart.

Dein Beitrag

In Sachen Umwelt machen Autonetzer einen bedeutenden Unterschied: Allein durch das Teilen von Autos und die Nutzung vieler Mobilitätsalternativen fahren derzeit im Durchschnitt 200 Fahrzeuge weniger auf unseren Straßen. Da bei der Produktion eines Autos ca. 5 Tonnen CO2  anfallen, spart das allein 1000 Tonnen CO2. Zum Vergleich: Es bedarf mehr als 360 Millionen iPhone-Ladungen, um diese Menge CO2 hervorzubringen.

Unsere Zukunft

Wir haben Visionen: Von Menschen, für die das Teilen von Autos aus ökonomischen und ökologischen Gründen selbstverständlich ist. Von Autos, die sinnvoll gefahren und ausgelastet werden. Von Straßen, die nicht regelmäßig wegen hohem Verkehrsaufkommen verstopft sind. Von Städten, die sauberer sind und Platz zum Leben für uns bieten.

Lust auf mehr? Dann schaut euch unsere Infografik genauer an!

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Hier geht es zur vollen Größe…

Danke…!

…dass auch ihr den Sinn des Teilens erkannt habt.

…dass ihr das Autonetz in Deutschland zum Autonetzwerk werden lasst.

…dass ihr Autonetzer seid.

Wir wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2014!

Autofreier Sonntag - 40 Jahre danach

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Am Sonntag, dem 25. November 1973 und den vier darauffolgenden Sonntagen mussten die Deutschen erstmals per Gesetz ihr Auto stehen lassen. Aus Angst vor Energienotstand mitten in der Wirtschaftskrise hatte die Bundesregierung festgelegt, dass Energie zu sparen sei. Neben der Rationierung von Öl und Benzin galt ein Tempolimit von 100 km/h auf der Autobahn, 80 km/h auf Land- und Bundesstraßen und ein Fahrverbot an fünf aufeinanderfolgenden Sonntagen. Auch wenn dieses Gesetz sehr schnell wieder außer Kraft trat und sich keine zweite Regierung trotz folgender Ölkrisen eine Neuauflage traute, hatte diese Aktion einen Vorteil: Sie sensibilisierte die Menschen damals für ihren Energieverbrauch. Mehr als 70 % der Deutschen gingen nach Erlass dieses Gesetzes bewusster mit dem eigenen Energieverbrauch um. Sie sparten Strom, drosselten die Heizung und hielten sich an Tempolimits.

Zeit für eine Neuauflage?

Auch 40 Jahre später ist der Kampf um Energie nicht ausgefochten. Immer wieder wundern wir uns über extreme Preisschwankungen an den Zapfsäulen. Das Wissen über die Endlichkeit fossiler Brennstoffe sowie politische und wirtschaftliche Krisen in Öl-fördernden Regionen machen den Markt nervös. Preise gehen meist auf Berg- und selten auf Talfahrt. Eine kalte Wohnung oder ein leerer Tank führen uns schnell vor Augen, wie abhängig wir von Energie sind. Doch einfach nur weiter blechen schafft keine Lösung. Wenn die Ressourcen knapper werden und unser Geldbeutel unter den hohen Energieausgaben ächzt, sind Alternativkonzepte gefragt.

Ist es wieder Zeit für autofreie Sonntage und ein Energieeinspargesetz á la 1973? Oder wird es einfach Zeit, alternative Mobilität salonfähig zu machen?

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Carsharing – egal ob stationsbasiert, flexibel oder privat –  spielt dabei eine bedeutende Rolle. Kein eigenes Auto vor der Tür eröffnet neue Wege für alternative Fortbewegungsmittel, wie z. B. Mitfahrgelegenheiten, Fahrrad oder auch das Auto des Nachbarn. Der eigene wie auch der allgemeine Bedarf an der Zapfsäule sinkt – und das nachhaltig. Wenn wir bewusst auf das eigene Auto verzichten und umsteigen auf die neue vernetzte Mobilitätsvielfalt, ist uns und der Umwelt sicherlich mehr geholfen als per Verbot an wenigen Tagen auf das Auto verzichten zu müssen. Um nachhaltig Energie zu sparen, bedarf es keiner gesetzlichen Maßnahme, sondern einer ehrlichen Informationspolitik und einer Sensibilisierung der Verbraucher.

Einen Vorteil hätte solch ein autofreier Tag aber: Mit den Inlinern oder dem Fahrrad mal so richtig Gas geben. Dafür verzichten sicherlich viele gern freiwillig auf’s Auto und haben eine tolle gemeinsame Zeit auf der Straße. 

Weihnachtliche Stimmungsmacher!

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Beitrag über die schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland stehen. Aber mal ehrlich: De facto sind es seltener die Weihnachtsmärkte an sich, sondern vielmehr die Atmosphäre in den Städten, die solche Lichter- und Zuckermärkte zum Strahlen bringen. Alte Kirche, Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäuser und Straßenbeleuchtung, obendrauf noch Schnee und Kälte sorgen eher für anheimelnde Stimmung als überfüllte Fressbuden und Verlosungsaktionen.  

Darum Szenenwechsel! Wir stellen euch ein paar ganz besondere Weihnachtsmärkte vor – ohne Blasmusik und Krippenspiel, aber mit Sinn für Ausgefallenes und Schönes.

Weiße Weihnacht ist out. Pink ist in!

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Besonders farbenfroh kommt der Pink Christmas Markt im Münchner Glockenbachviertel daher. Das atmosphärische Lichtdesign und seine außergewöhnliche Gestaltung verleihen diesem kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt Besonderheitscharakter. Pink Christmas besticht durch originelle Angebote von Schmuck, Design und Deko, eine familiäre Atmosphäre und sein außergewöhnliches Publikum. Highlight vom 25.11. – 23.12. sind die originellen allabendlichen Auftritte von Travestie-Künstlern, DJs und Schlagerstars.

Wo: Stephansplatz, neben dem Alten Südfriedhof, München

Schön und selbstgemacht

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…sind die edlen Stücke, die auf dem Nowkoelln Weihnachtsflowmarkt im sakral anmutenden Kreuzberger Umspannwerk angeboten werden. Großartige Künstler und Designer aus der Berliner Szene präsentieren euch hier vom 14.12. – 15.12. Selbstgemachtes und Schönes auf ihre ganz eigene Art. Natürlich auch zum Mitnehmen. Inklusive Waffeln und Glühwein wird dieser Weihnachtsmarktbesuch sicherlich einer der etwas anderen Art.

Wo: Umspannwerk Kreuzberg, Ohlauer Straße 43, Berlin 

Süßer die Glocken nie klingen

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…auf Santa Pauli, Hamburgs „geilstem“ Weihnachtsmarkt. Hier trefft ihr auf eine Mischung aus traditioneller Weihnacht und frivolem Kiezleben. Neben süßen Leckereien locken weiße (oder besser: heiße) Engel ins Santa Pauli Strip Zelt . Oder doch eher Lust auf einen „Nussknacker“ auf dem Winterdeck? Besonderes Highlight sind sicherlich auch hier die allabendlichen Gigs verschiedender Bands auf der Show-Bühne. Vorfreude schönste Freude – auf Santa Pauli vom 21.11. bis 23.12. 

Wo: Reeperbahn, Hamburg 

Der Club-Abend unter den Weihnachtsmärkten!

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Vier coole Städte. Vier Wochenenden. Hunderte handverlesene Designer, Künstler und Kreative. Holy.Shit.Shopping ist angesagt in:

Hamburg – 30.11.-01.12.

Köln – 07.12.-08.12.

Berlin – 14.12.-15.12.

Stuttgart – 21.12. – 22.12.

Hier findet ihr auf jeweils über 3.000 qm eine wilde Mischung an Mode-, Schmuck- und Produktdesign, Wohnaccessoires, Kleinmöbel, Kunst, Fotografie, Grafik, Comics, Literatur und vieles vieles mehr. Inspirierende Atmosphäre gepaart mit Beats von bekannten deutschen DJs und einer Runde Glühwein versprechen erquickende Weihnachtsgefühle.

Wo:     Messe Hamburg, Halle B3, Eingang gegenüber vom Fernsehturm

            Sartory Säle, Friesenstraße 44-48, Köln

            Postbahnhof am Ostbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, Berlin

            Phönix Halle im Römerkastell, Naststraße 29, Stuttgart